11.12.2019 in Kommunales

Kreisausschuss stimmt der Schließung der K4 zwischen Wingertsweilerhof und Winnweiler zu

 

Ohne sich vorab mit den Gemeinderäten der am stärksten betroffenen Gemeinde Höringen abzustimmen, stimmt der Kreisausschuss mit großer Mehrheit für die Schließung der K4.

Nicht einmal eine Woche vor der Kreisausschusssitzung legt VG-Bürgermeister Jakob dem Bauausschuss der Gemeinde Höringen eine komplett ausgefertigte Vereinbarung vor. Wird dieser zugestimmt, bedeutet das die Abstufung der Kreisstraße zu einem Wirtschaftsweg - geschlossen für den Durchgangsverkehr. Die K4 wird dann in das Eigentum der Gemeinden Winnweiler und Höringen übergehen, mit allen Verpflichtungen/Kosten die dadurch nach der Übergabe entstehen. Vorher soll sie im Bereich Schloßstraße in Winnweiler nochmal ausgebaut werden. Auf Höringer Seite soll vorab noch die Brücke erneuert werden. Allein für die Brücke wird mit Kosten von 400.000- Euro gerechnet, wohlgemerkt für eine Brücke über die dann noch maximal drei Anlieger fahren werden - und die vor kurzer Zeit überprüft und für eine Kreisstraße als tauglich befunden wurde! Rechnet man dazu noch ungefähr die gleiche Summe auf der Seite Winnweilers hätte man damit sehr wohl die K4 wieder in einen fahrbaren Zustand versetzen können und zwar für mehrere Jahre.

Die K4 ist für uns Höringer eine wichtige Anbindung zum Bahnhof Winnweiler und zu den Schulen. Nach der Schließung verdoppelt sich der Weg von Höringen zum Bahnhof in Winnweiler von 5  auf 10 Kilometer. Und das in Zeiten in denen alle vom Klimawandel und alternativen Verkehrskonzepten reden. Ähnlich verhält es sich bei der Anfahrt der Schulen. 

Obwohl man den Unterhalt der Straße schon seit Jahren stark vernachlässigt hat und so wohl hoffte den Verkehr einschlafen zu lassen, ist die K4 auch weiterhin eine wichtige Verkehrsader zum Höringer Noch-Mittelzentrum Winnweiler. Scheinbar legen aber weder der Kreis noch die VG Wert darauf dass Höringer (und Gehrweilerer) ihre Geschäfte in Winnweiler erledigen. Die Geschäfte im Ortskern von Winnweiler werden dies spüren.  Das jetzt gleichweit entfernte Otterberg kann sich sicher über mehr Besucher aus dem Donnersbergkreis freuen. Vielleicht sollte man das bei einer kommenden Gebietsreform für die Landkreise schon mit einplanen.

 

18.11.2019 in Kommunales

Die Mitfahrerbank kommt

 
Mitfahrerbank kommt

Es war eines der am häufigsten genannten Themen bei der Dorfmoderation: Wie kommt man ohne eigenes Auto nach Winnweiler oder nach Otterberg? Der SPD-Ortsverein hat sich des Themas angenommen und der erste Schritt auf dem Weg zu einer verbesserten Mobilität ist getan. Die Mitfahrerbank kommt. Der Antrag der SPD eine Mitfahrerbank am ehemaligen Milchhäuschen an der Kreuzung Hauptstraße und Wackenborner Straße zu stellen wurde einstimmig im Gemeinderat angenommen.    

So schön man auch in Höringen wohnt, so schwierig kann es bisweilen sein, wenn man das Leben ohne Auto bestreitet. Für Jugendliche und Senioren, aber auch für Familien, die sich kein Auto leisten können oder wollen, wird selbst ein Einkauf oder ein Arztbesuch in Winnweiler oder Otterberg zur logistischen Herausforderung. Man ist angewiesen auf Freunde, Verwandte und Nachbarn oder auf den ausgedünnten und weitgehend aus Schulbussen bestehenden Nahverkehr – kein Vergnügen.

Während der Dorfmoderation wurde dies als eines der Hauptprobleme in Höringen immer wieder genannt. Für Höringen gibt es aktuell nur wenige Alternativen zum eigenen Auto. Wir als SPD-Ortsverein wollen uns verstärkt für eine bessere Mobilität einsetzen. Eine Alternative die deutschlandweit schon sehr häufig genutzt wird ist die Mitfahrerbank. Diese Möglichkeit wurde während der Dorfmoderation schon diskutiert und traf auf breite Zustimmung.  

Wie funktioniert die Mitfahrerbank? 

Ganz simpel: An einer zentralen Stelle Richtung Otterberg und Winnweiler wird im Ort eine gut sichtbare Bank aufgestellt. Daran befestigt sind Schilder mit denen man anzeigt wohin man möchte, also Winnweiler oder Otterberg. So kann jeder, der an der Bank vorbei in die richtige Richtung fährt, spontan entscheiden, ob er heute einen Mitfahrer mitnehmen möchte, oder lieber nicht.  

… wie man dann wieder zurückkommt? Ganz einfach: im besuchten Ort gibt es eine „Gegenbank“. Nach dem Erledigen aller Geschäfte begibt man sich dorthin und wird mit etwas Glück kurz darauf wieder mit zurückgenommen.  Hier sind die Gespräche schon weit fortgeschritten und in Otterberg wird darüber in Kürze bereits abgestimmt. Winnweiler folgt hoffentlich bald.

Wir werden nun die Bank vorbereiten und in den nächsten Wochen aufstellen. Wir halten euch auf dem Laufenden!

 

11.10.2019 in Ortsverein

Nachlese 5-Länder-Eck-Treffen

 
5-Länder-Eck-Treffen 2019

Großer Andrang beim jährlichen Wandertreffen am Pfalzthron. Nach trockenem Vormittag setzt der leichte Nieselregen  erst ein als alle da sind. Die Gemeinde Höringen war diesjähriger Ausrichter und zieht ein rundum positives Fazit!

Seit fast dreißig Jahren findet jährlich zum 3. Oktober das 5-Länder-Eck-Treffen der Gemarkungen Imsweiler, Schweisweiler, Gundersweiler, Gehrweiler und Höringen statt. In diesem Jahr war es an der Gemeinde Höringen das Fest auszurichten und pünktlich um zehn Uhr war alles bereitet. Dank fleißiger Bäckerinnen und Bäcker gab es ein großes und sehr ansprechendes Kuchenbuffet. Außerdem Rollbraten, Bratwürste und Getränke. Neben den Gemeinderatsmitgliedern ließen es sich auch weitere Helfer aus Höringen nicht nehmen tatkräftig mit anzupacken.  

Das Wetter spielte mit und wieder einmal hatte man das Gefühl der Andrang sei größer als im letzten Jahr. Ab Zehn Uhr kamen die Wanderer aus den fünf Gemeinden - und darüber hinaus -  und bevölkerten die Wanderhütte und das bereitgestellte Zelt. Der leichte Regen begann glücklicherweise erst als alle da waren und tat der Stimmung keinen Abbruch. Wanderer sind diebezüglich auch wenig zimperlich.

Ab ca 16:00 Uhr begann der Abbau und das Resümee war durchweg positiv. Wir freuen uns jetzt bereits auf das nächste Jahr wenn Gehrweiler das Fest ausrichtet und Höringer sich auf den Weg zum 5-Länder-Eck machen.

 

23.07.2019 in Ortsverein

Arbeit trotz Hitze - Toilettenwagen aufgehübscht

 
Die beiden Maler

Trotz der heißen Temperaturen ließen es sich Gert und Michael nicht nehmen, den gemeindeeigenen Toilettenwagen zu verschönern. Dieser war im Juni von Manfred Schläfer mit neuen Rädern und Toiletten mit Druckwasserspülern technisch aufgerüstet worden. Nun erfolgte der Anstrich im Inneren der beiden Toilettentrakte. Mit einer weißen Latexfarbe wurden Wände und Kabinentüren gestrichen, damit zur Kerwe der Toilettengang, zumindest optisch, zu einem positiven Erlebnis wird. Oliver wird demnächst noch die entsprechenden Papiertuchspender anbringen und dann wäre alles bereit zur Nutzung.

 

 

20.05.2019 in Kommunales

SPD Ratsmitglieder geehrt

 
Michael Bindl und Helmut Eisenbeiß

Unsere beiden Ratsmitglieder Helmut Eisenbeiß und Michael Bindl sind bereits seit vielen Jahren im Gemeinderat und Ausschüssen der Verbandsgemeinde aktiv. Dafür wurde ihnen nun die Ehrenurkunde des Gemeinde- und Städtebundes Rheinland Pfalz verliehen.

Helmut Eisenbeiß, ist nicht nur seit 30 Jahren Ortsbürgermeister sondern bereits seit 35 Jahren im Gemeinderat aktiv. Michael Bindl ist seit 1975 in der SPD und seit 20 Jahren im Gemeinderat aber auch in verschiedenen Ausschüssen der Verbandsgemeinde tätig. Somit sind die beiden die dienstältesten Ratsmitglieder. Und wir freuen uns ganz besonders dass wir beide wieder für unsere Kandidatenliste gewinnen konnten. Diese Erfahrung ist für unser verjüngtes Team nicht hoch genug einzuschätzen. 

Wir schließen uns an und bedanken uns für die wertvolle Zusammenarbeit und Ideen die sie auch in die Vereinsarbeit einbringen. 

 

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Höringer Wetter

FAQ des kommunalen Rechts

Gemeinde- und Städtebund RLP

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Franz Müntefering wird 80. Von der Volksschule zum Vizekanzler. Ein Vollblutpolitiker aus Überzeugung. Sozialdemokrat, immer. Stets ist er dabei er selbst geblieben: nüchtern, gelassen, mutig, voller Leidenschaft, mitunter verschmitzt und nie abgehoben. Immer unverwechselbar. Dafür schätzen ihn die Menschen – über Parteigrenzen hinweg. Das Glückwunschschreiben der Parteivorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans im Wortlaut. Quelle:

11.01.2020 22:04 Für mehr bezahlbare Wohnungen
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